16 radbegeisterte BürgermeisterInnen bzw. ihre StellvertreterInnen nahmen die Herausforderung an und traten für die Heimatgemeinde einen Monat lang kräftig in die Pedale. Mit beeindruckenden 863 Kilometern hatte am Ende Vizebürgermeister Alois Foidl aus St Johann i. T. knapp vor Vizebürgermeisterin Iris Zangerl-Walser mit 849 Kilometern die Nase vorne und darf sich über einen dekorativen Wanderpokal mit goldener Fahrradklingel freuen. „Radfahren ist für mich die ideale Freizeitbeschäftigung um den Kopf frei zu bekommen und sich fit zu halten“, so Alois Foidl.

Die Zirler Vizebürgermeisterin Iris Zangerl-Walser freute sich über die neue Anbindung des Inntal-Radweges in Zirl, die ihr bei der Bürgermaster Radlchallenge durchaus gelegen kam. "Aber auch in Italien hatte ich mein Bike dabei und bin alleine dort bin ich 607 Kilometer geradelt", erzählt die radbegeisterte Vizebürgermeisterin.


Quer durchs Land waren Tirols Bürgermeister/Vizebürgermeister mit dem Fahrrad unterwegs. Radfahren ist aus vielen Gründen die ideale Mobilitätsform - das zeigen auch die Statements weiterer Gemeindeoberhäupter, die an der Bürgermaster-Radlchallenge teilgenommen haben:

Auch dieses Jahr wollte ich wieder bei der Bürgermeister-Radlchallenge teilnehmen, da ich der Überzeugung bin, dass es an der Zeit ist „umzudenken“. Wir sind der Natur etwas schuldig, wir müssen endlich etwas zurückgeben. Und das ist nicht nur abhängig vom großen Ganzen, sondern auch jeder einzelne kann etwas bewirken, z.B. in dem er bewusster lebt und vor allem unnötige Auto-Kilometer vermeidet." Bgm. Josef Mair - Dölsach

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Mountainbiken ist ein großes Hobby von mir und deshalb nutze ich die Freizeit um möglichst viele Kilometer auf den Bergen zu absolvieren. Natürlich versuche ich auch meine Wege und Termine in der Stadt mit dem Rad zu erledigen um so einen Beitrag für ein gutes Klima auch in Zukunft zu leisten." Vize-Bgm. Rudi Bauer - Schwaz

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„Jeder Kilometer zählt und trägt zur Gesundheit sowie sauberer Luft bei. Der Spaß
steht im Vordergrund und man ist unterwegs in unserer wunderschönen Landschaft.“ Vize-Bgm. Franz Sauerwein - Rum

"Sehr angenehm und flott waren die Fahrten von Rum nach Innsbruck, zum Einkaufen, zum Mittagessen, keinen Stau, kein Parkplatzproblem, keine Parkgebühren. Ich entdeckte die Begeisterung für das Radfahren!" Vize-Bgm. Romed Giner - Rum___________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

Radeln ist für mich der ideale Ausgleich für meinen stressigen Alltag. 

Daher fahre ich so oft wie möglich mit dem Fahrrad." Bgm. Hubert Almberger - St. Johann___________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

"In Innsbruck ist das Fahrrad sicher das komfortabelste Verkehrsmittel: Deswegen sind meine Kilometer für die Radelchallenge auch in erster Linie beim Weg von Zuhause ins Rathaus oder zu Terminen zustandegekommen" Bgm. Georg Willi - Innsbruck___________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

"Wenn immer es Wettermäßig möglich war bin ich mit dem Rad zum Gemeindeamt gefahren" Bgm. Simon Grubauer -Tux

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"Die sitzungs- und arbeitsfreien Nachmittage habe ich mit 40 bis 60 Rad-Kilometern am Abend beendet. Neben der Erholung vom Alltagsstress und einer gesteigerten Leistungsfähigkeit, haben die jeweils 2 bis 3 Stunden andauernden Fahrten auch positiv zur Gesundheit und zum persönlichen Wohlbefinden beigetragen. Auch der Spaß kam beim Radfahren nicht zu kurz.“ Bgm. Oswald Kuenz - Lavant___________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

Seit vielen Jahren radle ich mit einem beschrifteten Elektorfahrrad durch die Gemeinde. Nachdem die Klimabündnisgemeinde Fulpmes auch den Ankauf von Elektrofahrrädern seit dem Jahr 2010 fördert, hat sich der Verkauf von E-Bikes an GemeindebürgerInnen von acht Fahrrädern auf mittlerweile 62 Stück im Jahr 2018 erhöht." Bgm. Robert Denifl - Fulpmes___________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

Vorbilder für die Gemeinde
Viele Bürgermeisterinnen und Bürgermeister radeln bereits seit einigen Jahren beim Tiroler Fahrradwettbewerb mit. Sie sind die idealen Vorbilder zur Radverkehrsförderung in Gemeinden. Die Spielregeln der Bürgermaster-Radlchallenge waren einfach: Alle Tiroler BürgermeisterInnen und Vize-BürgermeisterInnen wurden aufgerufen, sich zum Tiroler Fahrradwettbewerb anzumelden und für ihre Heimatgemeinde fest in die Pedale zu treten. Alle geradelten Kilometer vom 1. bis zum 31. Juli wurden festgehalten und am Ende des Wettbewerbes ausgewertet.